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Tag 4 @Vietnam - Auf nach Kambodscha


An Tag 5 stand ein chilliger Vormittag auf dem Mekong an. Nach einem späten Frühstück warteten wir auf die Grenzüberquerung. Die Crew von G Adventures hatte am ersten tag unsere Pässe eingesammelt und war nun schon früh auf den Beinen, um die Formalitäten an der Grenze zu Kambodscha zu erledigen. Einige hatten sich schon ein Visum bei der Botschaft in Deutschland besorgt. Ich hatte gelesen, dass man an der Grenze auch ein Visum on Arrival problemlos besorgen konnte. Kosten für das Visum sind 35 Dollar und man benötigt ein Passbild. Hat man keines zur Hand werden 1 Dollar extra aufgerufen..;-).

Gegen 9 Uhr legten wir ab und wir überquerten die Grenze wo eigentlich keine war. Optisch war nichts von einer Grenze zu erkennen. Langsam veränderte sich die Landschaft. Es wurde irgendwie ländlicher und ärmlicher. Wo noch reger Schifffahrtsverkehr in Vietnam herrschte, waren wir in Kambodscha weit und breit das einzige Boot auf dem Schiff.

Nachmittags legten wir in Phnom Penh an, der Hauptstadt von Kambodscha mit ca. 2,5 Millionen Einwohnern. Eine Cyclotour durch die Stadt wartete auf uns. 28 Radler standen aufgereiht am Straßenrand nahe dem Boot und wir sprangen auf..:-). Entlang der Riverside, dem Königspalast war die erste Station das Unabhängigkeitsmonument. Unser G Adventures Tour Guide erzählte uns die Hintergründe zu dem Monument und einige Fakten zur Hauptstadt.

Es ging weiter im Cyclo durch die Stadt zum nächsten Haltepunkt wo unser Guide uns Einblicke in die Geschichte von Kambodscha und der Hauptstadt gab.

Nicht nur das Cyclo ist ein typisches Fortbewegungsmittel in Kambodscha, sonder auch das Tuktuk - eine Art Mofa mit einer Art Rikscha für 4 Personen. Eigentlich fast die beste und schnellste Art, sich auf den kambodschanischen Straßen fortzubewegen.

Wir fuhren ca 20 Minuten raus aus dem Zentrum zu unserem local Guide für den nächsten Tag, der uns zum Essen eingeladen hatte. Ja, wir durften bei einer kambodschanischen Großfamilie zu Abend essen. Wir wurden hervorragend bewirtet und mit allerlei traditionellen Köstlichkeiten verwöhnt. Reis, Rindfleisch am Spieß, Frosch in Lemongrassoße, Schlange, ChickenCurry und Nudeln mit Schweinefleisch. Das ungewöhnlichste war Rindfleisch mit Baumameisen. Sehr scharf, etwas säuerlich und zum Teil kratzig im Hals..;-)..

Der Gastvater, 1970 zur Zeit des Regines geboren, erzählte uns von seinem Leben und wie er zur Tourismusbranche gekommen ist, obwohl er eigentlich Bauingenieur werden wollte.

Nebenbei unterrichtet er jetzt die Kinder aus der Nachbarschaft in Englisch.

Die Kinder aus dem Haus hatten anschließend jede Menge Spaß mit uns, als wir zusammen zum vietnamesischen W M C A tanzten..:-).

Nach einem langen Abend fuhren wir mit dem Tuktuk zurück zum Boot.


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