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Pub Street @Siem Reap - Oktoberfest war gestern..:-)


Nach dem Frühstück verließen die Mäuse das Schiff, oder wie heißt es so schön?..:-). Da der Wasserpegel des Tonlé Sap See’s es nicht zuließ, direkt mit dem Schiff nach Siem Reap zu reisen, wurde der Transfer mit dem Bus abgewickelt. Es wartete eine 5 stündige Busfahrt nach Siem Reap auf uns. Wir machten an einem Markt, der berühmt für seine Taranteln ist, Zwischenstopp. Wohl bemerkt Taranteln in lebender und frittierter Form. Wir stiegen aus und überall wuselten Kinder um uns herum und wollten uns frisches Obst verkaufen. In der Mitte des Marktes war ein großer Sitzbereich, wo man seine gelaufen „Köstlichkeiten“ direkt verspeisen konnte. drumherum waren zig Stände mit zig tausend frittierten Spinnen, Käfern, Riesenkakerlaken und sonstigem Getier - ich fühlte mich ins Dschungelcamp versetzt. Was gehört zum Dschungelcamp dazu? Tarantel essen und schon bekam ich ein knuspriges Tarantellen angeboten. Ich probierte zaghaft und war dann sehr schnell einig, dass es in naher und ferner Zukunft nicht zu meinen Leibspeisen zählen wird.

Den Geschmack kann ich schwer beschreiben. Irgendwie schmeckte das ganze einfach nur muffig, ähnlich wie der Reiswein, in den eine Tarantel eingelegt war.

Auf der restlichen Fahrt nach Siem Reap gab es keine besonderen Vorkommnisse, denn ich verpennte sie einfach. Kurz vor unserem Hotel, dem Royal Ankor Resort, wachte ich dann wieder auf. Ein wohlig blumiger Duft strömte uns entgegen, als wir in das Hotel kamen - eine andere Welt.

Gegen nachmittag lagen wir dann endlich im großzügigen Pool und ließen es uns bei der Cocktail Happy Hour gutgehen ..:-).

Für den Abend war der Besuch des „New Hope Vocational Training Restaurant“ geplant, ein von G Adventures ins Leben gerufenes Projekt.

Wir entschieden uns jedoch für einen Besuch der berühmten Pup Street in Siem Reap. Mit dem TukTuk fuhren wir direkt ins Zentrum und wir waren wieder in einer anderen Welt. Völlig anders als Phnom Penh zum Beispiel - eine Touristenhochburg. Von der Ruhe auf dem Schiff und der ländlichen Gegend direkt in die overcrowded Pub Street..:-). Menschen über Menschen drängten sich auf den Straßen, als ob es kein Morgen gäbe. Ich kann es mit keinem anderen Ort vergleichen, in dem ich bisher war. Kneipe an Kneipe reihte sich aneinander.

Bunte Lichter, Musik, Geschrei über unter, rechts und links von mir..:-). Selbst das Oktoberfest ist nichts gegen die Pub Street - das muss man einfach mal erlebt haben. Wir suchten uns ein Lokal aus, wo wir eine Kleinigkeit aßen und uns ein Bierchen genehmigten. Leider direkt neben einer Bar mit Livemusik, die alles an Geräuschen zu übertönen versuchte, was so da war.

Danach besuchten wir den direkt angeschlossenen Night Market, der eigentlich nahtlos in den Art Market übergeht. Man musste wirklich aufpassen, dass man sich in dem Meer von kleinen Gassen und Ständen nicht aus den Augen verlor.

Irgendwann wiederholten sich die Angebote an Klamotten, Souvenirs, Bildern etc und wir beschlossen nach 2 Stunden Dauerbeschallung und Drängeln den Heimweg anzutreten. Unser TukTuk-Fahrer vom Hinweg hatte auf uns gewartet. So konnten wir sicher sein, dass wir ins richtige Hotel gebracht wurden und nicht großartig erklären mussten. Das war ein schöner Abschluss für die letzte Nacht in Kambodscha. Die Nacht sollte kurz werden, denn am nächsten Tag wollten wir zum Sonnenaufgang schon in Angkor Wat sein.

IMPRESSIONEN


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