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Ein unvergessliches Downhill-Wochenende im Sporthotel Central @Sölden

August 9, 2018

Sölden - für mich bisher immer nur ein Begriff, wenn es um den Ötztaler Radmarathon Ende August geht oder man im Winter Ski fahren will. Aber Downhill?

Sölden liegt im südlichen Teil des Ötztals und ist die flächengrößte Gemeinde Österreichs. Zu etwas über 3000 Einwohnern gesellen sich pro Jahr jede Menge Touristen hauptsächlich zum Skifahren mit um die 2 Millionen Übernachtungen. Seit einigen Jahren setzt die Gemeinde auf den Ausbau des Singletrail-Netztes und hat die Bikerepublic Sölden ins Leben gerufen. Mittlerweile gilt das Downhill Eldorado als Geheimtipp. Auf mittlerweile 7 Trails können sich  Freerider, Enduristen und alle die es werden wollen austoben und Spaß haben.
Das Sporthotel DAS CENTRAL im Zentrum von Sölden war die perfekte Unterkunft und Ausgangspunkt für mein Bike-Wochenende.

 

 

Lage und Anreise


Von Rosenheim aus fährt über die A93 und die A12 über Innsbruck in gut zwei Stunden ins wunderschöne Ötztal nach Sölden. Rund 40 km schlängelt man sich die Landstraße entlang hoch nach Sölden.

Wie der Name schon sagt liegt das Sporthotel DAS CENTRAL auch wirklich „Central“ in Sölden - perfekt für alle unsere Aktivitäten. Nicht direkt in an der Hauptstraße sondern ruhig in zweiter Reihe gelegen erreicht man sowohl die Gaislachkoglbahn aus auch die Giggijochbahn fußläufig in wenigen Minuten.

 

 

Das Hotel und die Zimmer

 

Die vielen Auszeichnungen, die DAS CENTRAL bereits erhalten hat spricht ja irgendwie für sich und ich brauch wohl nicht mehr erwähnen, dass es sich hier um ein 5 Sterne Hotel der besonderen Art handelt. Neben bestes "Luxury Mountain Hotel 2017" in Europa und bestes "Wellness Hotel 2017"  oder "Top 25 Luxux-Hotels" in Österreich gilt es auch als bestes "Weinhotel 2016" und darf sich auch mit einem 2 Hauben Restaurant schmücken. 

Bei solchen Auszeichnungen der Superlative hatte ich dann schon erstmal Respekt und dachte mir insgeheim, ob das nicht etwas zu abgehoben für mich sei. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Ich fühlte mich von Anfang an sooo zuhause und angekommen, was ich glaub ich in noch keinem anderen Hotel verspürt hab. LUXUS - GASTLICHKEIT - RUHE - GELASSENHEIT. Es ist echt schwer zu beschreiben und man muss sich einfach selbst davon überzeugen.

 

Es gibt insgesamt 125 Zimmer & Suiten die von klassisch-elegant bis romatisch-rustikal eingerichtet und von einer modernen Note geprägt sind. Je nach Zimmer präsentiert sich einem ein atemberaubender Blick auf die Ötztaler Bergwelt. Wir hatten Glück..:-).

 

Unsere Suite hatte einen Ausblick zum Verlieben und der riesige Balkon lud zu Verweilen ein. Das warme Rot und die Brauntöne ließen mein Herz höher schlagen und war sofort hin und weg und wollte garnicht mehr raus..:-). Ein extra Wohnzimmer mit Kamin, großem Flat-Screen und urgemütlicher Couch waren nur ein Highlight unserer Suite.

 

Es fehlte an nix. Schon mal auf Wolken geschlafen? So hat sich das Bett echt angefühlt und an so kleinen Details, wie ein kuschelig weicher Bettvorleger, merkt man, dass man in einem Luxushotel ist. Ich könnte jetzt noch weiter schwärmen - aber besser ist es, das selbst zu erleben wie gesagt...:-).

 

Das Tolle ist, dass das Hotel voll auf Biker und Skifahrer eingestellt ist. Neben der super Lage bietet das Hotel einen gut gesicherten Bike-und Skikeller mit eigenem Schrank zum verstauen des Equipments. Tourguide oder Bikelehrer gefällig?  Auf Nachfrage vermittelt  das Hotel und man wird direkt vor Ort abgeholt..:-).

 

Und es gibt nichts Besseres als sich nach einem langen sportlichen Tag in den Ötztaler Alpen im Wellnessbereich  mit Sauna und Massagen verwöhnen zu lassen. Wer doch noch das Bedürfnis hat seine Muskulatur zu stärken oder aufzubauen, der findet einen gut ausgestatteten Fittnessbereich im Haus.

 

 

Ein Spa-Erlebnis der besonderen Art


Die dreistöckige Wasserwelt hält was ihr Name verspricht - Venezia.  Mit der Tür zum Saunabereich wird man in eine andere Welt entführt - nach "Klein Venedig". Die ganze Architektur ist an Venedig angelehnt und wenn man sich auf einer der zahlreichen Liegewiesen ausruht blickt man auf die Wasserstraßen von Venedig bei Nacht - unglaublich romantisch und perfekt zum entspannen.

 

Insgesamt 10 Saunen & Dampfbäder und verschiedene Ruheoase laden zum Schwitzen und Relaxen ein. Ein Indoorpool und eine Liegewiese im Freien mit Blick auf die Bergwelt runden das Wohlfühlerlebnis ab. Im Wellnessbereich stehen erfahrene Spezialisten und unzählige Treatments aus aller Welt  bereit. Ich hab mir übrigens nach einem langen Tag auf dem Bike eine Sportler-Massage ausgesucht und war einfach nur hin und weg..:-). Im wahrsten Sinne des Wortes - denn ich bin fast eingeschlafen zum Schluss..

 

 

Das Haubenrestaurant  - Feinspitz


Und auch hier fange ich wieder an zu schwärmen..:-). Das Frühstück ist reichhaltig, frisch und lässt absolut keine Wünsche offen. Was soll ich sagen. Da kann man sich mal richtig den Bauch vollhauen, wenn man Großes am Berg vor hat..:-).

Abends kann man sich bei einem 5-Gang-Wahlmenü und passendem Wein verwöhnen lassen. Diskreter und erstklassiger Service bringen einen entspannt durch den Abend und der Genuß ist wirklich einzigartig. Ich hab schon lange nicht mehr so gut gegessen wir das Wochenende im Central. Wer also mal in Sölden ist und richtig gut essen will, der sollte sich nicht scheuen und im DAS CENTRAL einkehren.

 

 

 

Downhill-Erlebnis in der Bike Republic Sölden

 

Ok, soviel erstmal zum Hotel. Das Wochenende sollte mein erstes Downhill-Erlebnis überhaupt werden und ich war schon mega gespannt. Bisher kannte ich das maximal aus dem Fernsehen und war immer erstaunt, wie man heil die Berge runterkommt und vor allem in welcher Geschwindigkeit.

Am Samstag war ein Guide bestellt, der uns um 9 Uhr am Hotel abholen sollte. Pünktlich auf die Minute kam Roland von der Bikeschule Ride on in voller Montur um die Ecke geradelt.

 

Direkt gegenüber vom Hotel beim Sporthaus Brugger liehen wir uns krasse Downhill-Bikes, Schoner und Helm. Ich fühlte mich schon etwas sicherer aber auch irgendwie mulmiger..haha.

 

Bis zum Mittag verbrachten wir die Zeit an der Bikeschule und Roland gab uns einen Crashkurs und wertvolle Tricks und Tipps im Downhill-Biken. Erst dachte ich das ist vertane Zeit aber dann habe ich schnell verstanden, dass es mit den Tricks um einiges stabiler und sicherer bergab geht und ich bin echt froh, dass wir nicht ohne die Einweisung in das Downhill-Abenteuer gestartet sind...:-). Von daher empfehle ich wirklich jedem so einen Crashkurs in Sachen Downhill.
 

 

Nach unserem Crashkurs im Downhill ging es endlich zur Gaislachkoglbahn rauf in die Bergwelt Sölden. Das Ticket für die Bahn kann man direkt an der Talstation lösen und kostet für einen ganzen Tag Trail-Spaß €37. Sein Bike nimmt man direkt mit in die Gondelund macht es sich ein paar Minuten bequem..:-).

Aus der Gaislachkoglbahn I ausgestiegen wartet das Tor zur Bike Republic Sölden auf mich. Ein Tor ins absolute Trail-Abenteuer mit heute 7 verschiedenen Trails jeder Schwierigkeitsstufe.

 

 

Da es sich um eine "Republik" handelt bekomme ich vn Roland meinen Pass ausgehändigt und werde offiziell eingebürgert. Es gibt an jedem Trail Stempelstationen und im Pass kann ich alle meine gefahrenen Trails abstempeln. Eben genau wie in einem richtigen Pass..:-). Wer 6 Stempel gesammlt hat, der darf sich als Belohnung ein kleines Geschenk abholen. Also auf in die BikeRepublic ..:-D. Es macht richtig Laune zu wissen das man jetzt Bürger einer einzigartigen Region der Alpen ist.

 

 

Als ersten Trail wartet eine leichtere Strecken auf uns, übrigens sind die Strecken wie beim Skifahren in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt. Schwarz für schwer, Rot für mittel, und Blau für leicht. So findet sich jeder gleich zurecht.

Jetzt geht es bergab und mich überkommt ein Glücksgefühl wie ich besser und besser die Stecke beherrsche und immer wieder mit einem einzigartigen Bergpanorama belohnt werde. Der Trail ist immer in Passagen eingeteilt, wo man sich ausruhen und sammeln kann. Nach einer kurzen Verschnaufpause - ja downhillen kann echt anstrengend sein ( was ich vorher nicht vermutet hatte..;-)..) geht es weiter. Ich spüre nach dem zweiten Trail wie es mir immer leichter fällt und der anfängliche Respekt verschwindet und sich in pure Lust am Fahren umwandelt.

 

Nach ein paar Stunden am Berg kommen wir glücklich, zufrieden und mit heilen Knochen unten an. Ich spüre dass ich was getan habe...:-).  Ein gemütliches Kaffee im Tal mit leckerem Kuchen und einem Verlängerten läd zum „ApresBike“ ein. Wir haben am Samstag zwar nur ein Trail geschafft, aber das hat für den Anfang auch völlig ausgereicht..:-). Wer die ganzen Trails in Sölden erkunden will, der kann locker eine Woche Urlaub einplanen und meeeega Spaß haben.


Es geht zurück zum Hotel DAS CENTRAL wo schon eine Sortler-Massage auf mich wartet. Genau das perfekte Programm nach einem  aufregenden Tag.

 

Sonntag morgen wartet dann noch ein ganz besonderes Schmankerl auf uns - eine Sunrise-Tour mit Roland. Ich hatte beiläufig erwähnt, das ich gerne was zum Sonnenaufgang machen würde und ohne zu überlegen bot uns Roland an, uns Sonntag um 5.15 Uhr vom Hotel abzuholen und mit uns samt Rädern zur Rotkogelhütte auf 2660 m zu fahren und den Sonnenaufgang zu erleben - MEEEGAAAA. Da war ich sofort dabei.

 

Und Sonntags standen wir dann pünktlich um 6 Uhr an der Rotkogelhütte - was für ein hammer Erlebnis. Gut natürlich, dass das auch gleichzeitig der Startpunkt der Ollweiten-Route war ..;-). Ganz allein nur von ein paar Schafen beäugt machten wir uns in die Spur und genossen die Stille, das Morgenlicht und den Moment. Danke Robert.

Wer das auch erleben will, der schaut einfach mal bei Roland in der Bikeschule Ride On vorbei. Jeden Freitag gibt es da die Sunrise-Tour. Ihr werdet es nicht bereuen.

 

 

Was wir Sonntag Mittag erlebt haben, das erfahrt ihr in meinem nächsten Blog. Soviel sei verraten - es geht hoch hinaus und vielleicht treffe ich James Bond..;-).

 

Fazit


Rundum ein geniales Erlebnis. Die Kombination aus wildem Downhill, Trailspaß und dem Luxus-Verwöhnprogramm im Hotel DAS CENTRAL hat Suchtpotential und schreit nach Wiederholung.

 

Eure

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Werbung/Dieser Blogpost ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Hotel DAS CENTRAL entstanden.

 

 

 

 

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